Austellung im Haus am Dom

Ausstellung vom 15. Januar bis 10. Februar 2016

im “Haus am Dom“, Domplatz 3, Frankfurt am Main

titelWandtafeln

Vernissage am Donnerstag, den 14.Januar 2016 um 18.00 Uhr

Soiree „Erinnerung ohne Zeugen“ um 19.30 Uhr

An der Soiree nehmen teil:

– Deborah Krieg, Bildungsstätte Anne Frank

– Dr. Philipp Neumann-Thein, Gedenkstätte Buchenwald

– Andreas Dickerboom, „Gegen Vergessen-Für Demokratie“ e.V.

– Margarete Rabow

Moderation: Dr. Daniela Kalscheuer

ThumbnailPlakatA4

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 9-17 Uhr

Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Bei Veranstaltungen ist das Haus länger geöffnet

Impressionen der Ausstellung

Die Ausstellung wurde für das Haus am Dom konzipiert und war überdurchschnittlich gut besucht.

Audioinstallationen A1-A4

Spóźniał się Pan, Generale Patton“ („Sie haben sich verspätet, General Patton“), die Lebenserinnerungen Janusz Garlickis liegen nur auf polnisch vor. Drei Menschen, die beider Sprachen mächtig sind, haben das Original gelesen und sprechen darüber.

audio_1

M.Rabow

Interview mit Jan Malecha, pädagogischer Mitarbeiter in der Gedenkstätte Buchenwald. Margarete Rabow liest Briefe von Janusz Garlicki und ein Gedicht.

audio_2

F.Menath

Originaltonaufzeichnung Janusz Garlickis in der Gedenkstätte Buchenwald 2013 während eines Seminars mit Schülern. Sigrid Siewior erzählt aus dem Buch von Janusz Garlicki.

audio_3

F.Menath

Jan Malecha erzählt aus dem Buch von Janusz Garlicki.

A4

Daria Schefczyk erzählt aus dem Buch von Janusz Garlicki.

Quelle:

– Janusz Garlicki, „Spóźniał się Pan, Generale Patton“ („Sie haben sich verspätet, General Patton“), Bydgoszcz 2010

Dokumentationswand

Reproduktionen der Originaldokumente verdeutlichen den Weg Janusz Garlickis von Warschau in das Konzentrationslager Buchenwald, von dort nach Frankfurt in das Lager Katzbach in den ehemaligen Adlerwerken.

Am 24.3.1945 erfolgt der erste Teil des Todesmarsches zurück nach Buchenwald. Kurz darauf beginnt der zweite Teil der „Wanderung“. So nennt Garlicki den Marsch ins Ungewisse.

dokuwand_1

M.Rabow

dokuwand_2

F.Menath

Dokumente mit freundlicher Genehmigung:

ITS, Bad Arolsen:

– 1.1.5.3 / 5924259-68, 1.1.5.1 / 5340640, 1.1.5.1 / 5337070 , 1.1.5.1 / 5340642

Archiv der Gedenkstätte Buchenwald:

– Ärztliche Untersuchung Transport Warschau, kleines Lager

Mapka 2“ Janusz Garlicki, „Spóźniał się Pan, Generale Patton“ („Sie haben sich verspätet, General

Patton“), Bydgoszcz 2010, Seite 217: Mapka 2“

Foto: Jan Malecha, Gedenkstätte Buchenwald, 2013

Briefe und Gedicht: von Janusz Garlicki an Margarete Rabow, 2014

Banner in der Lichtfuge, 2016

Die 528 Namen der Todesopfer des KZ Katzbach, die in Frankfurt auf dem Hauptfriedhof begraben liegen.

banner_1

M.Rabow

banner_2

M.Rabow

banner_3

F.Menath

banner_4

F.Menath

Film „528“, 2014

00:36 Sek, schwarz/weiß, 16mm

Dem Film liegt eine Performance vom 13.05.2014 zugrunde, die im Rahmen des Projektes „KZ Katzbach, Kunstaktionen gegen das Vergessen“ der Stadt Frankfurt stattfand: In zehn Stunden schrieb Margarete Rabow die 528 Namen auf den Asphalt vor der Katharinenkirche.

Mitten unter uns

„Mitten unter uns“

das Anbringen der Baumbinden, die durch ihre blau-grauen Streifen an

Häftlingskleidung erinnern sollen, fand am 21.3.2015 statt.

Vom Historischen Museum aus, ging es zu den zugewiesenen Bäumen.

„Team 28“ bestückte etliche Platanen auf der Zeil.

Bedauerlicherweise haben Vandalen viele Binden zerstört, das Kulturamt

Frankfurt hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Mitten unter uns

Am 21.3.2015 startet Stefanie Grohs ihre Aktion zum Gedenken an die Opfer des KZ Katzbach.

Der Film „528“ am Samstag, den 21.3.2015 im Canatatesaal

 Das Lichter Filmfest International zeigt vom 17.-23.3.2015 regionale und internationale Lang- und Kurzfilme.
Am Samstag, den 21.3.22015 um 22:00 Uhr läuft der Film „528“ im Wettbewerb auf der Kurzfilmrolle 2 im Cantataesaal, Großer Hirschgraben 21

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

Auf Einladung der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte spricht Margarete Rabow über die Kunstaktionen gegen das Vergessen,

„Störungen und Irritationen im öffentlichen Raum“.

An Donnerstag, den 18.2.2015 um 18:30 Uhr im Karmeliter Kloster

http://www.geschichte-frankfurt.de/html/veranstaltungen/vortraege/vortraege_2.html#

http://www.stadtgeschichte-ffm.de/veranstaltungen/ueberblick.html

Wir trauern um Niklas Rühl

Mit seiner Arbeit, vor allem als Webmaster, hat Niklas Rühl maßgeblich zum Erfolg der Projektreihe beigetragen.
Wir sind sehr traurig.